Tagesgeldkonten vergleichen
Wie vergleicht man Tagesgeldkonten richtig?
Da es heute gerade im Bereich der Tagesgelder eine sehr große Auswahl an Angeboten gibt, ist ein Tagesgeldvergleich fast unverzichtbar geworden. Beim Vergleich kommt es allerdings auch darauf an, diesen zielgerichtet vorzunehmen und auf eine Reihe von Konditionen zu achten. Denn nicht nur der Zinssatz ist beim Tagesgeld ein wichtiger Vergleichsfaktor. Nichts desto trotz interessiert den Anleger beim Tagesgeldvergleich selbstverständlich zunächst einmal der Zinssatz, der für das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto gezahlt wird. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass man sich genau die Bedingungen anschaut, mit denen der Zinssatz verknüpft ist.
Worauf ist im Zusammenhang mit dem Zinssatz zu achten?
Bei den meisten Tagesgeldangeboten ist es inzwischen so, dass Neukunden einen anderen Zinssatz als Bestandskunden erhalten. Durchschnittlich ist der Zinssatz für Neukunden etwa ein halbes Prozent höher als der für Bestandskunden. Meistens ist dieser Sonderzinssatz jedoch auf ein halbes Jahr befristet, was die Anbieter auch als Zinsgarantie bezeichnen. Auch auf diese sollte beim Vergleich geachtet werden. Demzufolge ist nicht nur der Vergleich der aktuellen Zinssätze wichtig, sondern es sollten auch die Zinssätze nach Ablauf der Zinsgarantie verglichen werden. Darüber hinaus beinhalten viele Tagesgeldangebote eine Zinsstaffel. Der Zinssatz hängt dann von der Anlagesumme ab. Beim Tagesgeld erhält der Anleger meistens für geringere Anlagesummen, zum Beispiel bis 30.000 Euro, einen höheren Zinssatz als für recht hohe Anlagesummen.
Einlagensicherung – Welche Anlagesummen sind geschützt?
Besonders für die Anleger, die eine relativ hohe Summe auf dem Tagesgeldkonto deponieren, ist auch die Einlagensicherung ein wichtiger Vergleichspunkt. Zunächst einmal sind zwar alle Tagesgeldkonten, die von einer in der EU ansässigen Bank geführt werden, bis zu einem Betrag von 100.000 Euro (je Kunden) aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt. Ob darüber hinaus aber noch eine zusätzliche private Einlagensicherung besteht, kann jede Bank individuell entscheiden. Bei den meisten deutschen Banken ist es zum Beispiel so, dass hier noch private Einlagensicherungen von vielen Millionen Euro je Kunde vorhanden sind. Soll ein Tagesgeldkonto bei einer Nicht-EU-Bank genutzt werden, muss die Einlagensicherung definitiv überprüft werden, auch bei geringen Anlagesummen.
Frequenz der Zinsgutschrift – Zinseszinsen?
Ein weiterer Vergleichspunkt ist die Frequenz (das Intervall) der Zinsgutschrift. Diese Kondition kann dann von Bedeutung sein, wenn relativ hohe Beträge angelegt werden sollen. Denn je öfter die Zinsen kapitalisiert, also dem Kapital zugeschrieben werden, je größer ist der Zinseszinseffekt. Durch diesen Effekt kann sich die Rendite des Tagesgeldes durchaus um einige Nachkommastellen erhöhen. Während viele Banken die Zinsgutschrift nur jährlich vornehmen gibt es durchaus auch einige Banken, welche die Zinsen quartalsweise oder sogar monatlich gutschreiben. Wirklich interessant ist die Frequenz der Zinsgutschrift aber nur bei Anlagesummen von mindestens 50.000 Euro, da sich der Effekt ansonsten nur im Cent-Bereich bewegt.
Mindestanlagesumme und Maximalanlagesumme
Weitere Konditionen, die man sich beim Tagesgeldvergleich ebenfalls anschauen sollte, sind Mindest- und Maximalanlagesumme. Die Mindestanlage beträgt allerdings heute bei praktisch allen Tagesgeldern ohnehin nur einen Euro. Was die maximal mögliche Anlagesumme betrifft, so gibt es allerdings durchaus Unterschiede zwischen den Anbietern. So akzeptieren manche Banken zum Beispiel maximal bis zu 100.000 oder bis zu 500.000 Euro, während andere Anbieter diesbezüglich keine Grenzen vorgeben.
Die besten Tagesgeldangebote finden
Unser Rechner hilft Ihnen bei der Suche nach dem besten Tagesgeldangebot. Einfach gewünschte Anlagesumme und Laufzeit eingeben, Zinsen vergleichen und das gewünschte Konto eröffnen: